Einige Gedanken nach dem wunderbaren, inspirierenden Stück „You must still know how to disappear„:

Nutze die Narrenfreiheit! Parental advice: explicit code!

  • Mach Laienpartitur und Projektion synchron!
  • Generier‘ Soundtracks und Bildalgorithmen, die korrelieren!
  • Spiel‘ mit live-Parametern, soviel Du kannst! Aber: Mischen is pussybell. If you can fake it, fake it.
  • Resync muss jeweils zwischen Szenen möglich bleiben.

Narration oder GTFO!

  • Aneinanderreihung von algorithmischen Tests ist zum Scheitern verurteilt!
  • Lea: Lass uns auf eine Dramaturgie festlegen:
    • Was sagt jede Szene aus?
    • Wer empfindet hier zunehmend welche Bedrückung?
    • Was ist die Klammer?
    • Wo sind Bezüge?
  • Dynamik der Emotion: Wenn alles schräg, atomar, abstrakt, ernst und nichts flach, platt, slapstick, oder zumindest ein alltägliches Makro ist, wann durchatmen, wann auflachen?
  • Über welchen Code-Kafka kann man lachen?
    • Goto hell
    • Goto dunkel
    • Goto end
    • insert coin
    • register / neues konto anlegen
    • reboot
  • Jedoch: Systeme statt Beispiele. (Lea hat recht: Nicht zu bildhaft werden.)

Superkafka

  • Vorsicht vor einzelnem User Interface vs. dem Netzwerk dahinter: Lea begegnet dem System als Widerstrebende, Extegrierte. Im Gegensatz zur konkreten kafkaesken Einzelerfahrung steht der schleichende Superkafka der Netzwerkeffekte: FilterbubbleVendor lock-in, …

Entfolgt Euch!

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